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gripSPEEDER 2.3 S

Was ist das Neue an dem gripSPEEDER System und wie funktioniert es?

Dieses System ist weltweit das erste seiner Art und besticht durch seine gegensätzlichen, aber zum Skaten dadurch äußerst effizienten Gebrauchseigenschaften. Diese gegensätzlichen Eigenschaften sind einerseits der geringe Reibungswert durch nur zwei, statt wie üblich drei bis vier Lagerstellen an den beiden Speedrollen, sowie die sehr geringe Walkarbeit an deren Laufflächen aufgrund der relativ hohen Härte - und andererseits die hohe Haftung an den 2 Griprollen. Beide Rollenverbunde arbeiten immer nur dann, wenn es erforderlich ist. Die Speedrollen beim Geradeausfahren und die Griprollen beim Anschub sowie in Kurven.

Was ist der Grund dafür, neben den am Markt gehandelten gut funktionierenden und oft auch sehr hochwertigen Speedskatern so etwas völlig Neues zu konzipieren? Die bestehenden Systeme sind über Jahre immer wieder verbessert und optimiert worden, so dass es selbst für Insider kaum noch Verbesserungspotential gibt.

Nichts ist so gut, als dass man es nicht noch weiter verbessern könnte. Das ist unser Anspruch, mit dem wir seit 1983 hochwertige Fahrgestelle für Motorräder, Karts sowie seit 1998 auch für Mountainbikes entwickeln und bauen.

Bei der spontanen Teilnahme an einem Skate Marathon 2016 viel uns auf, dass sich die Geschwindigkeit des Fahrerfeldes nach einem Graupelschauer und daraus resultierenden feuchtem Fahrbahnbelag drastisch verringerte. Außerdem kam es zu vielen Stürzen. Das war der Ausgangspunkt zur Entwicklung dieses weltweit einzigartigen Systems. Als Quereinsteiger ist man nicht so sehr auf die bestehende Technik konzentriert und findet so schneller zu einer unkonventionellen aber zielführenden Idee.

Was liegt dem Konzeptionsansatz zugrunde?

Das Problem der konventionellen Skater, egal welcher Marke, ist bei allen das gleiche. Sie alle können nur einen Kompromiss bieten. Einen Kompromiss aus geringem Rollwiderstand einerseits und gutem Grip andererseits.

Der Wusch nach geringem Rollwiderstand kann mit möglichst wenigen und große Rollen mit relativ hohen Härtegraden erkauft werden. Der Nachteil, vordergründig bei kaltem, buckligem oder auch nassem Untergrund, ist dann aber weniger Grip, um sich optimal abzustoßen und in den Kurven wirklich schnell zu sein. Auch die hohe Standplatzierung des Fußes über dem Skater, vor allem bei den 125er Systemen, wirkt sich ungünstig aus. Sie bringt Energieverluste bei der Krafteinleitung in das System und führt zu erhöhtem Kraftaufwand, um das Abknicken der Füße zu vermeiden. Eigentlich müssten es auch mehr Rollen sein, um weitere Haftungspunkte zu gewinnen. Doch mehr Rollen – mehr Reibung! Zu guter Letzt sollten die Mischungen relativ weich sein, denn weiche Mischungen haben wiederum bessere Haftungswerte auch auf nassem oder buckligem Untergrund. Unliebsame Folgen der weicheren Rollen sind aber hohe Reibungswerte und starkes Walken der Reifen mit einhergehendem Verlust an Energie und Speed.

Zu dieser scheinbar unlösbaren Aufgabe gibt es bis jetzt keine wirklich zufriedenstellende Lösung, sondern nur mehr oder weniger gute Kompromisse.

Beim gripSPEEDER muss jetzt, wie es der Name schon sagt, weder auf Grip noch auf Speed verzichtet werden!

Und so funktioniert er:

Das Fahrwerk wurde gemäß der technischen Regel des Weltverbandes F.I.R.S. konzipiert. Darin arbeiten vorn und hinten zwei 125 mm Speedrollen mit relativ hoher Shore Härte, und in der Mitte 2 kleinere leichte Griprollen mit niedrigerer Shore Härte. Die Griprollen können bei Bedarf gegen Regenrollen ausgetauscht werden. Die großen Speedrollen sind beim Modell 2.3 S in leichten Titan- gabeln gelagert. Beide Rollentypen besitzen eine spezielle Profilgeometrie, die Voraussetzung für eine optimale Funktion des gesamten Fahrwerks ist. Der Fahrer steht nicht auf, sondern in den Skatern. Durch diesen tiefen Schwerpunkt kommt die Energie sehr direkt und mit wenig Verlust über die SPEEDER auf die Bahn. Der Fahrer muss sich nicht gegen das Abknicken der Füße wehren. Vor allem auf langen Distanzen ergibt sich dadurch ein ermüdungsfreies und kräftesparendes Fahren.

Das Fahren selbst ist überaus komfortabel, da Unebenheiten und Schläge durch die beiden Federgabeln besser abgedämpft werden können, als mit einer starren konventionellen Schiene. Die Rollen haften auch bei Unebenheiten viel besser auf der Bahn. So entsteht ein sehr sicheres Fahrgefühl. Beim Aufstellen des Fahrers kommt ein sog. Sag zustande. Dadurch werden die zwei Griprollen, die im Ruhezustand einen Abstand von ca. 3-4 mm zum Fahrbahnboden haben, bis auf etwa 1 mm Bodenfreiheit abgesenkt. Das Feintuning erfolgt mit den Einstellschrauben an der jeweiligen Gabel.

Je nach Fahrstil sind so zu etwa 50 bis 60% nur zwei Speedrollen im Einsatz. Das bedeutet, dass bei 50 bis 60% des Skatvorgangs auch nur diese beiden Speedrollen arbeiten - also weniger Reibung bei der Lagerung und geringste Walkarbeit der Reifen in dieser sogenannten Gleitphase.

In der Übergangsphase bringt der Fahrer sein Gewicht auf die rechte bzw. linke Anschubseite. In diesem Zustand beginnen die mittleren Griprollen den Fahrbahnbelag leicht zu berühren.

In der Anschub- und Kurvenphase wird der Druck erhöht. Die Griprollen werden jetzt nach und nach immer mehr auf die Fahrbahn gepresst. Das bringt optimalen Grip für den Anschub und in den Kurven! Die Federwirkung der beiden Gabeln generiert am Ende des Anschubes einen spürbaren, geradlinigen und absolut direkten Rebound, der neben dem konventionellen Rebound der Rollen für zusätzlichen Vortrieb sorgt. Es entsteht ein Doppelrebound. Im Gegensatz dazu wirkt bei den konventionellen Skatern in der Anschubfase der ungedämpfte Druck des Anschubbeins auf die starre Schiene, wodurch an den Rollen unbemerkt Schlupf entstehen kann, der wiederum zu Energieverlust und erhöhtem Verschleiß führt. Beim gripSPEEDER wird diese Kraftspitze durch die Federgabeln geschluckt und am Ende des Anschubes wieder sanft abgegeben. Von der Sache her ein Rekuperationssystem.

Muss ich mich jetzt in meinem Fahrstil neu orientieren? Gibt es etwas, was man beachten sollte?

Es gibt tatsächlich etwas Wichtiges zu beachten. Der gripSPEEDER, zwar innerhalb des F.I.R.S. Regelwerks, aber trotzdem etwas länger als ein konventioneller Skater. Er läuft sehr stabil geradeaus und ist etwas weniger wendig. Durch das gefederte Fahrwerk lassen sich die Skater sehr komfortabel bewegen und vermitteln ein hohes Sicherheitsgefühl auf allen Untergründen. Beim Umsetzen in Kurven sollte man am Anfang jedoch sehr bewusst die Schritte etwas weiter setzen, um nicht hängen zu bleiben. Auf langen Distanzen kommt das eher weniger zum Tragen, so dass beispielsweise bei einem Halbmarathon unabhängig von der Eingewöhnungszeit und der Wetterlage (also auch bei Nässe!) eine Zeitverbesserung erwartet werden kann. Der gripSpeeder 2.4 S für die Bahn ist noch in der Entwicklung und wird für die Saison 2021 verfügbar sein.

Auch der Laufstil sollte neu überdacht werden. Mitunter ist man mit dem klassischen Stil und niedriger Trittfrequenz schneller unterwegs als mit Doppel Push und hoher Frequenz.

Kann ich in euren gripSPEEDER auch 125 mm Rollen anderer Marken einbauen?

Unsere Speedrollen sind mit 20mm Breite schmaler als die am Markt üblichen, wodurch die allgemein handelsüblichen Rollen in 24mm bzw. 22mm Reifenbreite nicht in unsere Federgabeln passen.

Gibt es unterschiedliche Modelle der gripSPEEDER?

Ja, diese sind aber noch in der Planungs- bzw. Entwicklungsfase.

Das Modell 2.3 F (F = Fitness) ist der preiswerte Einstieg ins gripSPEEDER System. Das Augenmerk ist hier auf Komfort (abgefederter tiefer Standpunkt) und Sicherheit unter allen Bedingungen, also auch bei Nässe gerichtet. Zusätzlich generiert er etwas mehr Speed, als für einen konventionellen Skater dieser Preisklasse üblich.  Die preiswerte Herstellung des Fahrwerkes als ein komplettes Spritzgussteil aus einem Spezialkunststoff und die Vollkunststoffrollen machen das möglich.

Das Modell 2.3 S (S = Sport) ist in der mittleren Preisklasse eines Speedskaters angesiedelt. Der perfekte Skater für den ambitionierten Hobbysportler. Es besticht durch die hochwertige Verarbeitung des hochfesten Aluminiums 7075 T6 und seine Titanfedergabeln aus Ti 6 Al 4V. Dazu gibt es die utraleichten Hardcore Speedrollen mit 7075er Alufelge und verschleißfestem CPU Belag. Die bereits genannten Vorteile des gripSPEEDER-Systems kommen hier voll zum Tragen, was ihn in den Kreis der schnellsten Skater trägt.

Das Modell 2.3 R (R = Race) ist die ultimative Carbon Variante. Mit einem Gewicht von unter 180 g pro Fahrwerk und der vollen System-Performance bleiben keine Wünsche mehr offen. Das richtige für den Siegertyp in euch!

Wieviel wiegt die Schiene?

Das Gewicht der Fahrwerksteile für das Modell 2.3 S beträgt 306 g. Wir sagen hier Fahrwerk, da es sich nicht mehr um eine starre Schiene handelt. Das 2020er Fahrwerk hat 233 g.

Das Modell 2.3 R liegt unter 180 g.

Das Gewicht unseres Modells 2.3 F für den Fitnessbereich steht noch nicht endgültig fest.  

Wieviel wiegen die Rollen?

Sowohl die 125er Speedrolle als auch die 90er und die 76 Griprollen sind die leichtesten am Markt. Die Gewichte: 125er Rolle – 168 g / 90er Rolle – 98 g / 76er Rolle – 71 g

Wieviel wiegt der komplette Speedskater ohne Schuh, so wie im Online-Shop angeboten?

Das 4-Rollen Fahrwerk mit allen Einzelteilen ist mit 306 g etwas schwerer als die 4-Rollen Schiene eines konventionellen Spitzenmodells. Mit 916 g ist der komplette Skater trotzdem leichter. Du sparst an den Rollen und damit vorteilhaft an einer Stelle, wo es gilt Kraft zur Beschleunigung aufzubringen. D.h. kleinere Rollen lassen sich wesentlich schneller beschleunigen als große. Das noch in der Entwicklung befindliche 2020er 4- Rollen Modell hat 860 g.  Als 3- Rollen Variante ist es mit 775 g leichter als ein 3 x 125er Karbon Skater.

Welche Größen sind im Angebot und was muss ich bei der Bestellung beachten?

Die gripSPEEDER Fahrwerke sind kompatibel zu den üblichen Schuhen mit 195 mm Montageabstand für die Größen 35,5 bis 46, wie sie z.B. von Bont, Powerslide, LGO, Cadomotus, Luigino u.v.a. angeboten werden.

Über Größe 40 bis 46 werden im Shop entsprechende Schuhgrößenspacer-Sets angeboten. Pro Verschraubungspunkt wird die benötigte Anzahl an Spacern zwischen Schuh und Fahrwerksaufnahme fest verschraubt. Fahrwerke außerhalb dieser Größen können als Sonderanfertigung gegen Aufpreis geordert werden.

Bei der Bestellung wird das Gewicht des Fahrers abgefragt. Dort gibt 3 Fahrwerksgrundsetups, die jeweils eine Spanne von 20 kg Körpergewicht überstreichen. (40 bis 60, 60 bis 80 und 80 bis 100 kg) Außerdem kann zwischen 3 Fahrertypen gewählt werden. (Hobbyfahrer, Racer, Profi) Sollte das Gewicht des entsprechenden Fahrers an der unteren oder oberen Grenze eines der drei Fahrwerksgrundsetups liegen, so wird je nach der zu erwartenden Abdruckkraft des Fahrertypen entweder das höhere oder der niedrigere Fahrwerksgrundsetup gewählt. Der gripSPEEDER wird dann bei uns auf diese Werte konfiguriert, an euch ausgeliefert und ist sofort einsetzbereit. Zur Optimierung, und um dem System all seine Reserven für maximalen Speed und beste Haftung (Grip) zu entlocken, kann am Fahrwerk das persönliche Setup eingestellt werden.

Die gripSPEEDER Modelle werden generell ohne Schuh geliefert. Rollen, Rollensets, Schuhgrößenspacer-Sets, Reboundtuning-Sets mit Schraubensets dazu, sowie alle übrigen Teile des Fahrwerks sind gesondert bestellbar. So könnt ihr euren SPEEDER bei Bedarf auch individuell selbst konfigurieren.

Die Anschlussmaße des Fahrwerkes sind kompatibel zu den handelsüblichen Boots mit 195 mm Lochabstand bei 11 bis 13 mm Überhöhung. Für den Fall, dass maßgeschnittene Carbon-Boots mit darin integrierten, seitlich nicht zu verstellenden Gewindeaufnahmen aufgeschraubt werden sollen, ist die Boots- Aufnahme am Fahrwerk mit Langlöchern ausgestattet. Die Einstellung der Vorspur, bzw. der idealen Linie für den Fahrer, kann damit leicht vorgenommen werden.

Wie lange hat die Entwicklung der gripSPEEDER gedauert?

Von der Idee im April 2016 bis September 2019, also 3 ½ Jahre. Angefangen mit einem Ur- Prototypen über den 1,0er, 2.0er bis zum 2.3er sind zwei Grundkonzeptionen in 17 unterschiedlichen Konfigurationen sowie 12 Rollenvarianten entwickelt und getestet worden. Wesentlichen Anteil an der Entwicklungsarbeit haben Claudia Pechstein (mehrfache Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin im Eisschnelllauf), sowie Sabrina Rossow und Tobias Hecht, die beide schon mehrere Deutsche- und Europameistertitel auf ihrem Konto haben. Der endgültige Durchbruch gelang Jonas Lepper, der in 2019 für uns die ersten Podestplätze im Wettkampfeinsatz holte. Zum Ende der 2019er Saison haben wir auch noch von Sebastian Mirsch entscheidende Impulse bekommen.

Passen auch meine handgefertigten Carbonschuhe auf das gripSPEEDER Fahrwerk?

Die Anschlussmaße des Fahrwerkes sind kompatibel zu den handelsüblichen Boots mit 195 mm Lochabstand bei 11 bis 13 mm Überhöhung. Für den Fall, dass maßgeschnittene Carbon-Boots mit darin integrierten, seitlich nicht zu verstellenden Gewindeaufnahmen aufgeschraubt werden sollen, ist die Boots- Aufnahme am Fahrwerk mit Langlöchern ausgestattet. Die Einstellung der Vorspur, bzw. der idealen Linie für den Fahrer, kann damit leicht vorgenommen werden.

Wie nimmt man die Einstellung der Schiene bzw. des Fahrwerks vor?

Weitere Informationen hierzu unter Technik & Service auf dieser Website.

Wie lange hält ein gripSPEEDER Setup?

Wie lange ein Setup hält, also die Rollen ihre funktionsfähige Form behalten, ist natürlich vom Fahrstil, den gefahrenen Kilometern, dem Untergrund und den Temperaturen abhängig. Unsere eigenen gripSPEEDER Rollen bestehen aus rot anodisierten Alu- Felgen und Reifen aus chemisch gebundenem Polyurethan. Das ist das beste und verschleißfesteste Material mit hervorragenden Haftungseigenschaften, was es im Augenblick am Markt gibt. Aber auch die Rollen von MATTER und MPC haben eine hervorragende Qualität und können in einer modifizierten, etwas leichteren Variante bestellt werden.

Für unsere eigenen hochwertigen und teuren Speedrollen bieten wir einen besonderen und einzigartigen Service an. Je nach Verschleißgrad können die Profilkurven bis zu zwei Nachschliffe erhalten und danach wieder als vollwertige Rolle eingesetzt werden. So werden allein durch einen Nachschliff die Hälfte der Kosten im Vergleich zu einem Neukauf gespart. Zu beachten gilt dabei, dass der Sag- Wert spätestens beim zweiten Nachschliff nachgestellt werden sollte, da die Rolle ja mit jedem Schliff etwas kleiner geworden ist. Sollte eine Rolle nach der Einsendung an uns nicht mehr nachgeschliffen werden können, geben wir eine Gutschrift von 2,50 € pro Rolle. Diese Rolle wird fachgerecht und umweltfreundlich recycelt. Entkernt, gestrahlt, neu eloxiert und mit einer neuen CPU- Speedmischung wieder umgossen. So entsteht eine absolut neuwertige Rolle, die zu einem sehr attraktiven Preis im Shop angeboten wird.

Die Schonung von Ressourcen steht dabei im Vordergrund.

Gibt es einen spürbaren Bremseffekt, wenn die Griprollen beim Abstoß nach einer Gleitphase aufsetzen?

Bei richtiger Einstellung des Fahrwerks gibt es keinen Bremseffekt. Die Griprollen brauchen nicht bei jedem Anschub neu angeschoben werden. Sie befinden sich bereits in Rotation. Hat man jedoch das Fahrwerk mit zu viel Sag, also zu weich eingestellt, dann merkt man es. Es kommt also wirklich auch auf die Einstellung des Fahrwerks an.

Ist die ausgelobte Krafteinsparung irgendwie spürbar oder messbar? Gibt es einen Nachweis dafür?

Ja. Wir haben auf einer Teststrecke von ca. zwei km Länge einen gripSPEEDER 2.3 und einen 3 x 125 Carbon Skater eines Mittbewerbers mit gleichem Fahrer bei identischer Geschwindigkeit miteinander verglichen. Das Ergebnis war auch für uns überraschend. Der Maximalpuls des Fahrers war mit dem gripSPEEDER um 6 Schläge/min geringer und der Durchschnittspuls gar um 8 Schläge / min geringer. Auch von einigen aktiven Fahrern haben wir diese Werte bestätigt bekommen. Ein sicheres Indiz also für weniger Energieaufwand.


english version

gripSPEEDER 2.3.S

What is new about the gripSPEEDER system and how does it work?

This system is the first of its kind in the world and impresses with its contrasting, but extremely efficient performance characteristics for skating. These opposing properties are on the one hand the low friction value, due to only two, instead of three to four, bearings on the two speed wheels, as well as the very low flexing work on their treads, due to the relatively high hardness - and on the other hand the high grip on the two grip wheels. Both wheels groups only work when it is necessary. The speed wheels when driving straight ahead and the grip wheels when pushing, as well as in curves.

What is the reason for designing something completely new, in addition to the well-functioning and often very high-quality speed skates on the market? The existing systems have been continuously improved and optimized over the years, so that there is hardly any room for improvement even for insiders.

Nothing is so good that it cannot be improved any further. This is our motiviation, with which we have been developing and building high-quality chassis for motorcycles, karts and since 1998 also for mountain bikes.
When we spontaneously took part in a Skate Marathon in 2016, we noticed that the speed of the driver's field decreased drastically after a sleet and the resulting wet road surface. There were also many chrashes. That was the starting point for the development of this unique system. As a career changer, you are not so focused on the existing technology and can find an unconventional, but target-oriented idea more quickly.

What is the base of the conceptual approach?

Low rolling resistance can be bought with as few and large wheels as possible with relatively high degrees of hardness. The disadvantage (primarily on cold, bumpy or wet surfaces) is less grip to push off optimally and to be really fast in curves. The high position of the foot above the skate, especially with the 125 systems, also has an unfavorable effect. It causes energy loss, when force is applied to the system and leads to increased effort to prevent the feet from bending. Actually, there should also be more wheels to gain more grip points. But more wheels - higher friction! Finally, the rubber mixture of the wheels should be relatively soft, because soft mixtures again posses better adhesion, ​​even on wet or bumpy surfaces. Unpleasant consequences of the softer wheels are high friction ​​and strong flexing of the wheels with an accompanying loss of energy and speed.

So far there is no satisfactory solution to this apparently unsolvable task, but only more or less good compromises.

With the gripSPEEDER, as the name suggests, you have to sacrifice neither grip nor speed!

Here is how it works:
The undercarriage was designed according to the technical rules of the F.I.R.S.. Two 125 speed wheels with relatively high Shore hardness work in the front and rear, and in the middle two smaller, light grip wheels with lower Shore hardness. The grip wheels can also be exchanged for rain wheels if required. The large speed wheels on the 2.3 S are mounted in light titanium and on the planned 2.3 R in carbon spring forks. Both wheel types have a special profile geometry, which is a requirement for optimal functioning of the entire chassis. The driver does not balance, but stand in the skates. Due to this low center of gravity, the energy is applied very directly to the track, with little loss, through the SPEEDER. The driver does not have to resist against bending the feet. This results in fatigue-free and energy-saving driving, especially over long distances.

Driving is extremely comfortable, as bumps and hits can be absorbed better by the two suspension forks than with a rigid conventional rail. The wheels adhere much better to uneven surfaces. This results in a very safe driving experience. A so-called sag occurs when the driver is positioned. As a result, the two grip rollers, which are at a distance of approx. 4 mm from the ground in the idle state, are lowered to approx. 1 to 2 mm ground clearance. The fine tuning is done with the adjusting screws on the respective fork.

Depending on the driving style, around 50 to 60% use only two speed wheels. This means that during 50 to 60% of the skating process, only these two speed wheels work - so less friction in the bearing and the least amount of flexing of the tires in this so-called sliding phase.

In the transition phase, the driver puts his weight on the right or left push side. In this state, the middle grip wheels lightly touch the track surface.

The pressure is increased in the push and curve phase. The grip wheels are now being pressed more and more onto the track. This brings optimal grip for the push and in the curves! The spring effect of the two forks generates a noticeable, straightforward and absolutely direct rebound at the end of the push, which provides additional propulsion in addition to the conventional rebound of the wheels. A double rebound is created. In contrast, with conventional skaters in the push-on phase, the undamped pressure of the push-on leg acts on the rigid rail, which means that too much force can slip unused, which in turn leads to energy loss. With the gripSPEEDER, this force peak is swallowed by the suspension forks and gently released again at the end of the push. Basically a recuperation system.

Do I have to reorient my driving style now? Is there anything you should consider?

There is actually something important to consider. The gripSPEEDER is designed, within the F.I.R.S. Regulations, but still a little longer than a conventional skater. It runs very stable and is a little less agile. Thanks to the suspended chassis, the skates can be moved very comfortably and convey a high feeling of safety on all surfaces. When moving into curves, however, you should consciously take the steps a little further apart at the beginning, so your feet do not get tangled. This tends to be less of a concern over long distances, so that, for example, a half marathon can be expected to improve time regardless of the settling-in period and the weather conditions (i.e. even when wet!). The gripSpeeder 2.4 S for rails is still under development and will be available for the 2021 season.
The running style should also be reconsidered. Sometimes you go faster with the classic style and low step freequency than with double push and high frequency.

Can I install 125 mm wheels from other brands in your gripSPEEDER?

Our 20 mm wide speed wheels are narrower than those on the market, which means that the generally available wheels, with a width of 24 mm or 22 mm, do not fit in our suspension forks.

Are there different models of the gripSPEEDER?

Yes, but these are still in the planning or development phase.
The model 2.3 F (F = Fitness) is the inexpensive entry into the gripSPEEDER system. The focus here is on comfort (suspended, low position) and safety in all conditions, including wetness. In addition, it generates a little more speed than usual for a conventional skater in this price range. The inexpensive manufacture of the chassis as a complete injection molded part made of a special plastic and the all-plastic wheels make this possible.

The model 2.3 S (S = Sport) is in the middle price range of a speed skate. The perfect skate for the ambitious amateur athlete. It impresses with the high-quality processing of the high-strength aluminum 7075 T6 and its titanium spring forks made of Ti 6 Al 4V. There are also the ultra-light hardcore speed wheels with 7075 aluminum rim and wear-resistant CPU rubber. The advantages of the gripSPEEDER system ,that have already been mentioned, come into play here, which puts it among the fastest skates.

The model 2.3 R (R = Race) is the ultimate carbon variant. With a weight of less than 180 g per chassis and full system performance, nothing is left to be desired.

How much does the rail weigh?

The weight of the chassis parts for the 2.3 S model is 306 g. We call it chassis, because it is no longer a rigid rail.

The 2020 chassis has 233 g.

The 2.3 R model weighs less than 180 g.

The weight of our model 2.3 F for the fitness sector, has not yet been finally determined.

How much do the wheels weigh?

Both the 125 speed wheels and the 90 and 76 grip wheels are the lightest on the market. The weights: 125 roll - 168 g / 90 roll - 98 g / 76 roll - 71 g

How much does the complete speed skate weigh without shoes, as offered in the online shop?

The 4-wheels chassis with all individual parts is 306 g a little heavier than the 4-wheels rail of a conventional top model. At 916 g, the complete skate is still lighter. You save on the wheels and therefore on a part, where it is necessary to apply force to accelerate. That mean smaller wheels can be accelerated much faster than large ones. The 2020 4-wheel model, which is still under development, has 860 g. As a 3-wheel version, it is 775 g lighter than a 3 x 125 carbon skate.

What sizes are on offer and what do I have to consider when ordering?

The gripSPEEDER chassis are compatible with the usual shoes with a mounting distance of 195 mm for sizes 35.5 to 46, as e.g. by Bont, Powerslide, LGO, Cadomotus, Luigino and many more Tobe offered.

Corresponding shoe size spacer sets are available in the shop for sizes 40 to 46. For each screwing point, the required number of spacers are firmly screwed between the shoe and the chassis mount. Chassis outside of these sizes can be ordered as a special order for an additional charge.

When ordering, the weight of the driver is requested. There are 3 chassis setups, each covering a range of 20 kg body weight. (40 to 60, 60 to 80 and 80 to 100 kg) You can also choose between 3 driver types. (Hobby skater, racer, professional) If the weight of the corresponding skater is at the lower or upper limit of one of the three basic chassis setups, then either the higher or the lower chassis basic setup is selected depending on the expected imprint force of the skater type. The gripSPEEDER will then be configured by us to these values, delivered to you and is ready for use right away. The personal setup can be set on the chassis to optimize the system and to extract all its reserves for maximum speed and best grip.

The gripSPEEDER models are generally delivered without shoes. Wheels, wheel sets, shoe size spacer sets, rebound tuning sets with screw sets, as well as all other parts of the chassis can be ordered separately. So you can configure your SPEEDER individually if required.

The connecting dimensions of the undercarriage are compatible with the standard shoes with a hole spacing of 195 mm and an elevation of 11 to 13 mm. In the event that custom-made carbon shoes with integrated threaded shafts, that cannot be adjusted sideways, are to be screwed on, the shoe mount on the undercarriage is equipped with elongated holes. This makes it easy to set the toe-in or the ideal line for the skater.

How long did it take to develop the gripSPEEDER?

From the idea in April 2016 to September 2019, so 3½ years. Starting with a prototype over the 1.0, 2.0 and 2.3 series, two basic concepts in 17 different configurations and 12 wheel versions have been developed and tested. Claudia Pechstein (multiple Olympic champion, world and European speed skating champion), Sabrina Rossow and Tobias Hecht, who both already have several German and European championship titles, play a major role in the development work. The final breakthrough came from Jonas Lepper, who won the first podium places for us in competition in 2019. At the end of the 2019 season, we also received decisive impulses from Sebastian Mirsch.

Do my handmade carbon shoes fit on the gripSPEEDER chassis?

The connecting dimensions of the undercarriage are compatible with the standard shoes, with a hole spacing of 195 mm and an elevation of 11 to 13 mm. In the event that custom-made carbon shoes, with integrated threaded shatfs, that cannot be adjusted sidesway, are to be screwed on, the boot shoe mount on the undercarriage is equipped with elongated holes. This makes it easy to set the toe-in or the ideal line for the skater.

How do you adjust the rail or chassis?

Further information can be found under Technology & Service on this website.

How long does a gripSPEEDER setup last?

How long a setup lasts, i.e. the wheels keep their functional shape, depends of course on the driving style, the kilometers driven, the surface and the temperatures.
Our own gripSPEEDER wheels consist of red anodized aluminum rims and tires made of chemically bound polyurethane. It is the best and most wear-resistant material with excellent adhesive properties, that is currently available on the market. But also the wheels of MATTER and MPC are of excellent quality and can be ordered in a modified, slightly lighter version.

We offer a special and unique service for our own speed wheels. Depending on the degree of wear, the profile curves can be given up to two regrinds and then used again as a full-fledged roller. This means that regrinding alone saves half the costs compared to buying a new one. It should be noted that the sag value should be readjusted at the latest, after the second regrinding, since the wheel has become a little smaller with every sanding. If a wheel can no longer be regrounded, after it has been sent to us, we will issue a credit of € 2.50 per wheel. This wheel is professionally and environmentally friendly recycled. Cored, blasted, anodized and cast with a new CPU speed mix. This creates an absolutely new wheel, that is offered in the shop at a very attractive price.

The focus is on protecting resources.

Is there a noticeable braking effect, if the grip wheels touch down after pushing off, after a sliding phase?

If the chassis is set correctly, there is no braking effect. The grip wheels do not need to be pushed on again every time. They are already rotating. However, if you have set the suspension with too much sag, i.e. too soft, you will notice it. So it really depends on the setting of the chassis.

Is the energy saving claimed somehow noticeable or measurable? Is there evidence of this?

Yes. We compared a gripSPEEDER 2.3 and a 3 x 125 carbon skater from a competitor with the same skater at the same speed on a test track of about two km in length. The result was surprising for us as well. The maximum pulse of the driver was 6 beats / min lower with the gripSPEEDER and the average pulse was even 8 beats / min lower. We have also received confirmation of these values ​​from some active skaters. A sure indication for less energy consumption.